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Newsletter Juli 2026
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Liebe Freundinnen und Freunde der Erich-Mühsam-Gesellschaft,
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ein kurzer Überblick über die Arbeit und Veranstaltungen der EMG. Wir hoffen möglichst viele von Euch/Ihnen auf der Tagung am ersten Oktoberwochenende begrüßen zu können. Es wird sicher sehr spannend.
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Gedenkfeiern zum 92. Todestag Erich Mühsams in Berlin und Oranienburg
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Am 10.07. 2026 fand am Grab von Erich und Zenzl Mühsam das jährliche Picknick zum Todestag von Erich Mühsam statt.
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Am Abend eine weitere Gedenkveranstaltung in der Hufeisensiedlung in Berlin- Britz am Gedenkstein für Erich Mühsam an seinem ehemaligen Haus in der Dörchläuchtingsstr. 48.
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Am 11.07.2026 folgte die Demonstration in Oranienburg, zu der neben der EMG wieder viele Organisationen aufriefen. Im November 2026 wird die neue Gedenkstätte des KZ Oranienburg fertig sein, mit einer besonderen „Ecke“ mit Stein und Tafel für Erich Mühsam.
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Auf allen drei Veranstaltungen sprach die Vorsitzende der Erich-Mühsam-Gesellschaft.
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Hier der Text ihrer Rede:
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Zum 10.07.2026, Todestag von Erich Mühsam!
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Liebe Freundinnen und Freund von Erich Mühsam,
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Zenzl Mühsam, die nach Erich Mühsams Tod selbst ein unfassbares Martyrium erleiden musste, schrieb in „Der Leidensweg des Erich Mühsam“:
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„Jeder hinterlässt einen leichten Schatten. Aber Erich, der steht neben einem, der geht neben einem, der bleibt da.“
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Dieses Zitat von Zenzl Mühsam gilt bis heute für alle, die sich mit der Person Erich Mühsams beschäftigt haben. Man wird ihn und seine Standhaftigkeit, sein absolutes Eintreten für Menschlichkeit und Frieden, seinen Kampf gegen Krieg, Unterdrückung und Militarisierung, nicht los. Und es ist diese dauerhafte Mahnung, die wir brauchen und die Erich Mühsam bis heute so unverzichtbar macht.
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Wieder wird aufgerüstet was das Zeug hält, sollen junge Menschen auf einen Krieg vorbereitet werden, vorbereitet aufs Töten anderer junger Menschen. Wieder sollen wir kriegstüchtig sein. Friedensfähigkeit ist nicht gefragt, wird lächerlich gemacht, wer im Ukraine Krieg Diplomatie und Gespräche einfordert anstatt Milliarden für totbringende Waffen, der wird als Putinversteher abgestempelt.
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Uns soll eingeredet werben, dass Russland im Jahr 2029 Deutschland überfallen wird. Irgendeine plausible Begründung bleibt man schuldig. Der Zweck ist nur, Angst zu verbreiten und so die Menschen zu zwingen, die vermeintlich alternativlose Aufrüstung nicht weiter zu hinterfragen.
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Milliarden werden ausgegeben für totbringende Waffen. Das Geld holt man sich bei denen, die eh nicht genug haben, den Bürgergeldempfängern, den Alleinerziehenden usw. Die mit den vollen Portemonnaies bleiben wieder einmal unbehelligt. Von sozialer Gerechtigkeit von Bildungschancen für alle ist nicht mehr die Rede, wird weggespart zugunsten des Rüstungsetats.
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Die Erich-Mühsam-Gesellschaft wird aus diesem Grund ihre öffentliche Jahrestagung am ersten Oktoberwochenende in Lübeck genau zu diesem Thema abhalten.
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„Kriegstüchtig oder Friedensfähig – Militarisierung der Gesellschaft“
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Als Überschrift Erich Mühsams Zitat :
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„Wir wollen den Frieden, das ist die nächste schwere Aufgabe aller, die Menschliches wollen.“
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Der Frieden ist aber nicht nur von außen bedroht, sondern ganz unmittelbar auch im Innern. Die AfD und weitere faschistische Gruppierungen greifen unsere Demokratie an. Meinungsfreiheit und Menschenwürde stehen auf dem Spiel. Deshalb ist das Gebot der Stunde: Nein sagen zu allen Bestrebungen, die sich gegen Freiheit und Gleichheit aller Menschen in unserem Land richten. Wer zu Selektion und Remigration aufruft, ist ein Nachfahre der Mörder von Erich Mühsam und Millionen anderer Menschen.
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Deshalb müssen wir kämpfen, dürfen keiner Diskussion ausweichen auch wenn sie noch so lästig ist. Gelogen wird nicht, denn „Sich fügen heißt lügen.“
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Erich Mühsams Handeln war stets geprägt von der Liebe zu den Menschen, vor allen Dingen zu denen, die sich am unteren Ende der Gesellschaft befinden.
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„Ich weiß von allem Leid, fühl alle Scham Und möchte helfen aller Kreatur. Der Liebe such ich aus dem Hass die Spur dem Menschenglück den Weg aus Not und Gram.
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Des Feinds vergiftete Geschosse umschwirren meine Seele wild. Jedoch der Mut ist mein Genosse und meine Liebe ist mein Schild“
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Wir sollten uns alle bemühen um genau diesen Mut und diese Liebe.
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Das sind wir Erich Mühsam und auch Zenzl Mühsam schuldig.
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Öffentliche Jahrestagung der Erich- Mühsam- Gesellschaft vom 02. bis 04.10. 2026 im ZKFL (Zentrum für kulturelle Forschung Lübeck), Königstr. 42 , 23552 Lübeck
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Thema: „kriegstüchtig oder friedensfähig – Militarisierung der Gesellschaft“
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Ziel der Tagung ist es, deutlich zu machen, dass
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die Militarisierung einer Gesellschaft ein vielschichtiger Prozess ist,
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bei dem militärische Denkweisen, Werte und Strukturen zunehmend in zivile Bereiche eindringen.
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Es geht dabei nicht nur um Aufrüstung, um eine Verschiebung der
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Haushaltsmittel, sondern um einen tiefgreifenden kulturellen und politischen Wandel.
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Wie weit dieser Prozess in unserem Land bereits fortgeschritten ist, welche
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Bedeutungen zivilgesellschaftlichem Engagement z.B. Friedensbewegungen daraus erwachsen, und ob der Diplomatie als Weg zum Frieden überhaupt noch
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eine Chance hat, das wollen wir auf der Tagung erläutern. Auch die
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Wiedereinführung der Wehrpflicht und die daraus besonders bei den jungen Menschen entstandene Diskussion, sollen besprochen werden.
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Mit dem Thema "kriegstüchtig oder friedensfähig - Militarisierung der Gesellschaft" haben wir ein überaus aktuelles Thema gewählt und interessante Referent*innen eingeladen (siehe unten stehendes Tagungsprogramm).
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Ein besonderes Highlight wird der letzte Vortrag am Sonntag, den 04.10.2026. Er soll nun "Erich Mühsams Einspruch" heißen und die Tagung beschließen.
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Dr. Margot Käßmanns Vortrag lautet "friedensfähig, nicht kriegstüchtig". Wir freuen uns sehr, dass sie unserer Einladung folgt.
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Alle Interessierten sind herzlich eingeladen:
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Der Tagungsbeitrag beträgt für Nicht- Mitglieder 25 € für die gesamte Tagung oder 5 € pro Vortrag. Bezahlung vor Ort in bar. Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Mitglieder der EMG zahlen keinen Tagungsbeitrag.
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Programm
- 18:30 Uhr, ZKFL
Einlass
- 19:00 Uhr, ZKFL
Begrüßung und Eröffnung der Tagung durch Rosemarie Bouteiller, Vorsitzende der EMG
- 19:15 Uhr, ZKFL
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Prof. Dr. Ulrich Bröckling
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Buchvorstellung: „Kritik der Waffen - Entmilitarisierung des Denkens“
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Anschließend Interview mit Nils Louen und Diskussion
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- 9:30 Uhr, ZKFL
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Ortwin Schäfer: “Erich Mühsams Abrechnung mit Deutschlands Griff nach der Weltmacht - Das „Kriegstagebuch“ von 1916/1917 - Entstehungsgeschichte, Aufbau und aktuelle Relevanz“
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- 11:00 Uhr, ZKFL
Kaffeepause
- 11:30 Uhr, ZKFL
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Tobias Pflüger „Auf dem Weg in eine Militärrepublik – umfassende Militarisierung und `Kriegstüchtigmachung´ der gesamten Gesellschaft
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- 13:00 Uhr, ZKFL
Mittagspause
- 14:30 Uhr, ZKFL
Julia Engels „Wehrpflicht, Militarisierung und die Frage der Friedensfähigkeit: Perspektiven einer sicherheitspolitischen Wende“
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Kurzreferat der Gruppe „Schulstreik gegen Wehrpflicht Lübeck“
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Devin spricht zu „Wehrpflicht, Kapitalismus und die Bedrohungslüge“
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- 16:00 Uhr
Kaffeepause
- 16:30 Uhr, ZKFL
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Jochen Neumann: “Soziale Verteidigung und ziviler Widerstand -
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historische und aktuelle Beispiele und Möglichkeiten“
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- 19:00 Uhr, Stadtschänke, Mengstraße 23, Lübeck
Geselliges Beisammensein der Mitglieder
- 9:30 Uhr, Königstraße 19, 23552 Lübeck
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Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen (Nur für Mitglieder)
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- 11:30 Uhr, Aula des Katharineums,
Königstraße 27-31, 23552 Lübeck
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Prof. Dr. Margot Käßmann : „Erich Mühsams Einspruch:
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“Nicht kriegstüchtig, sondern friedensfähig“
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- 13:00 Uhr
Ende der Tagung
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Referent*innen der öffentlichen Jahrestagung der Erich-Mühsam-Gesellschaft vom 02. bis 04.10.2026 im ZKFL Lübeck
Ulrich Bröckling, Prof. em. Dr., geb.1959, lehrte bis 2025 Kultursoziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Veröffentlichungen u.a., zur Soziologie des Krieges und militärischer Gehorsamsfabrikation, zur Kritik des Heroischen sowie zur Geschichte des anarchistischen Antimilitarismus und der Deserteure. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag „Postheroische Helden. Ein Zeitbild“ (2020) sowie, herausgegeben zusammen mit Susanne Krasmannund Thomas Lemke, das Glossar der Gegenwart 2.0. (2024). Im Herbst 2026 erscheint ebenfalls im Suhrkamp Verlag der Essay „Kritik der Waffen - Für eine Entmilitarisierung des Denkens.“
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Ortwin Schäfer, Jahrgang 1955 bei Gießen. Nach dem Abitur erst 2 Semester Theologiestudium, dann Studium der Psychologie an der Universität Marburg. Abschluss 1985 mit Diplom. 1988-2001 Arbeit als Diplom-Psychologe in einem sozialpsychatrischen Zentrum. Von 2009 bis zur Berentung dort Leitungsstelle in der Drogenberatung. Seit der Berentung aktiv im Marburger Bündnis “Nein zum Krieg“ und Mitglied in der EMG.
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Tobias Pflüger, Jahrgang 1965. Politikwissenschaftler, Gründungsinitiator und Vorstandsmitglied der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. seit 1996. 2004 bis 2009 Mitglied des europäischen Parlaments, dort in der Linksfraktion GUR/NGL zuständig für den Militärbereich. 2014 bis 2022 stellvertretender Vorsitzender der LINKEN, 2017 bis 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages und dort u.a. verteidigungspolitischer Sprecher der Linksfraktion. Seit Gründung 2020 im wissenschaftlichen Beirat des Friedensinstitutes der evangelischen Hochschule Freiburg. Fest verankert in Friedensbewegung und Friedensforschung.
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Julia Engels, Jahrgang 1994, Politikwissenschaftlerin und promoviert zu Fragen der nuklearen Abschreckung in der internationalen Sicherheitspolitik. Sie veröffentlicht regelmäßig zu sicherheitspolitischen und völkerrechtlichen Themen mit Schwerpunkt auf Rüstungskontrolle und nuklearer Abrüstung. Ihre Arbeiten verbinden wissenschaftliche Analyse mit öffentlicher Debatte über Fragen von Krieg, Frieden und internationaler Ordnung.
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Jochen Neumann war von 2004 bis Mitte 2025 Geschäftsführer der Kurve Wustrow – Bildungs – und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V. Er hat das Netzwerk „Wehrhaft ohne Waffen“ mitgegründet, im Juli 2025 dessen bundesweite Koordination übernommen und ist verantwortlich für die Modellregion Wendland sowie die Projektregion Sachsen -Anhalt.
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Prof. Dr. Margot Käßmann, Jahrgang 1958, Theologin hatte verschiedene kirchliche Leitungsämter u.a. Präsidentin der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen.
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Nach Abschluss der Tagung werden die Vorträge und Diskussionsergebnisse im Heft 53 der Schriftenreihe der Erich-Mühsam-Gesellschaft veröffentlicht. Der Band wird auch die Dokumentation der Verleihung des Erich- Mühsam-Preises 2026 an Professor Dr. Jens-Christian Wagner enthalten. Jedes Mitglied und zahlreiche Universitäten und Bibliotheken in Deutschland, Europa, USA und Israel erhalten ihn. Er wird über den Buchhandel zu beziehen sein.
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Soweit für diesmal mit den besten Grüßen vom gesamten Vorstand und guten Wünschen für einen schönen Sommer,
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Rosemarie Bouteiller – Vorsitzende der Erich-Mühsam-Gesellschaft
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