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Liebe Freundinnen und Freunde der Erich-Mühsam-Gesellschaft,
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herzlich willkommen zum aktuellen Newsletter, in dem wir u.a. auf die Jahrestagung im Juli 2025 zurückblicken und vorausschauen auf kommende Veranstaltungen.
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Treffen am Grab von Erich Mühsam am 10.07.2025
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Das traditionelle Picknick am Grab von Erich und Zenzl Mühsam fiel dieses Jahr buchstäblich ins Wasser. Ein Wolkenbruch vertrieb die letzten Aufrechten unter ein Vordach des Friedhofs. Aber auch dort dachten wir an unseren Erich, lasen und sangen. Danke an Susanne Misere und Isabel Neuenfeldt.
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Rückblick Jahrestagung 4.-6.Juli 2025 der Erich-Mühsam-Gesellschaft
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„Wort und Wirkung“ mit diesem Thema fand die Jahrestagung 2025 der Erich-Mühsam-Gesellschaft vom 4. – 6. Juli 2025 in Lübeck-Brodten statt. Worte und Bilder haben gerade in heutiger Zeit eine erhebliche Wirkung auf die Gesellschaft. Sie beeinflussen Gedanken und Handlungen von Einzelpersonen und Gruppen. Sie üben eine immense Kraft aus und können zur Bewahrung und Veränderungen von gesellschaftlichen und politischen Normen und Taten beitragen.
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„Wortlose Wirkung, Willy Brandts Kniefall“ mit diesem Vortrag eröffnete die Historikerin und Politologin und die Leiterin des Willy-Brandt-Hauses Lübeck der überparteilichen Willy-Brandt-Stiftung. Dr. Bettina Greiner die Tagung.
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Dr. Caren Heuer, Leiterin des Lübecker Buddenbrookhauses / Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrums nahm als Grundlage ihres Vortrags zum Thema der Tagung das Zitat von Thomas Manns Appell an die Deutschen „Die Vernunft verhüllt ihr Antlitz“ zur Grundlage ihres Vortrags.
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Günter Grass‘ Einsatz für Salman Rushdie und die Meinungsfreiheit stellte Dr. Jörg-Philipp Thomsa, der Leiter des Lübecker Günter-Grass-Hauses unter dem Titel „Geschichtliche Last als politische Verpflichtung“ dar.
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Schließlich durfte natürlich auch Heinrich Mann nicht fehlen, der wie auch Erich Mühsam und teilweise mit ihm sich mit Wort und Tat gegen den Faschismus für eine gerechtere und freiere Gesellschaft einsetzte. Nils Louen, Mitarbeiter des Buddenbrookhauses referierte über das Thema „Vom hohen Lied der Demokratie zum Hass“ – Literarische und essayistische Wirkungsweisen bei Heinrich Mann.
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Die nach den jeweiligen Vorträgen folgende Diskussion war geprägt von einem hohen Engagement der Tagungsteilnehmenden, teils kontrovers aber immer wieder bezugnehmend auf die heutige Zeit, in der die Meinungsfreiheit durch zunehmende Repressalien eingeschränkt wird. Auch auf Erich Mühsam mit seinem Wirken in Wort und Tat und seine Bedeutung für die damalige und heutige Zeit wurde immer wieder Bezug genommen.
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Die Teilnehmenden besichtigten schließlich auch das neue Zuhause der Erich-Mühsam-Gesellschaft im „Literaturort KÖ 19“ in Lübeck, in dem nun Raum ist für die Bücher und das Archiv unserer Gesellschaft sowie die Möglichkeit für Sitzungen und Veranstaltungen. Besonders die gemeinsame Nutzung des Literaturortes mit der Heinrich-Mann-Gesellschaft und der Thomas-Mann-Gesellschaft und die unmittelbare Nachbarschaft zum Willy-Brandt-Haus und dem Günter-Grass-Haus wurde begrüßt.
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Weitere Ergebnisse der Jahrestagung und Mitgliederversammlung
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Der Vorstand bat die Mitglieder der EMG um Vorschläge für die Verleihung des Erich-Mühsam-Preises (s.u.) im nächsten Jahr und um Gedanken zur zukünftigen Arbeit der Gesellschaft. Beide „Hausaufgaben“ wurden von vielen Mitgliedern wahrgenommen.
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Wir danken an dieser Stelle herzlich für die Anregungen und würden uns freuen, wenn wir auch zukünftig mit Vorschlägen zur Arbeit der EMG bedacht werden.
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Im nächsten Jahr sind Vorstandswahlen der EMG. Fast alle jetzigen Mitglieder des Vorstands werden dann aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Kandidatinnen und Kandidaten sind also dringend gesucht. Es wird vielleicht nicht möglich sein, alle Positionen mit Mitgliedern aus dem Raum Lübeck zu besetzen. Viele Arbeiten können aber auch woanders wahrgenommen werden. Z.B.Schatzmeister*in oder die Mitgliederbetreuung sind nicht an den Sitz der Gesellschaft in Lübeck gebunden, ebenso die Erstellung des Newsletters oder die Pflege der Website. Wir bitten deshalb ganz dringend alle Mitglieder zu überlegen, ob eine Mitarbeit im Vorstand möglich wäre. Der Vorstand wird sich noch in diesem Herbst zu einer Klausursitzung treffen, um zu überlegen, wie es gelingen kann gerade auch jüngere Menschen zur Mitarbeit in der EMG zu gewinnen. Wer Vorschläge und Ideen hat bitte per mail senden an:
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Dienstagsvortrag der Erich-Mühsam-Gesellschaft
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am 18.11.2025 um 19:30 in „Die Gemeinnützige“ Lübeck Königstr.5 19.30. Eintritt frei
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Georg Rammer spricht zum Thema „Angst- die Politik hat die Menschen vergessen“
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Georg Rammer ist Psychologe und Publizist. Er beobachtet und analysiert kritisch die staatliche Politik und die Macht der Konzerne: Wie prägen sie die gesellschaftliche Entwicklung und was bewirken sie in den Menschen?“
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„Angst wird für immer mehr Menschen in Deutschland zum beherrschenden Lebensgefühl – sogar für Kinder und Jugendliche. Eine öffentliche Diskussion über die Ursachen findet kaum statt. Abhilfe wollen Politik und Wirtschaftsverbände durch gigantische Summen für Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit einerseits, durch Sozialabbau andererseits schaffen. Eine gefährliche Strategie, die das Gegenteil bewirken wird.“
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Im Frühjahr 2026 wird erneut ein Erich-Mühsam-Preis verliehen. Gestiftet von unserem Gründungsmitglied, dem Kunsthändler Frank–Thomas Gaulin.
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Der Vorstand ist dabei, die zahlreichen Vorschläge für die Preisträger zu sichten. In den nächste Wochen wird eine Entscheidung fallen, die wir dann veröffentlichen werden.
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Jahrestagung der EMG 2026 – in Planung
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Die nächste Jahrestagung der Mühsam-Gesellschaft 2026 wird zwangsläufig in veränderter Form stattfinden, da unsere bisherige Lokalität, das Theodor-Schwartz-Haus in Lübeck-Brodten nicht mehr zu Verfügung steht, es wird von der AWO in ein Mutter-Kind-Heim umgewandelt. Eine ähnliche Unterkunft gibt es nicht. Die Tagung wird dennoch in Lübeck stattfinden, da unsere Förderer Land SH, Hansestadt Lübeck, Gemeinnützige Sparkassenstiftung der Sparkasse zu Lübeck und die Possehl-Stiftung, nur zuwenden, wenn die Veranstaltung in Lübeck stattfindet. Wir suchen nun ein günstiges Hotel und Räume für die Vorträge, die dann für alle Interessierten gegen Gebühr öffentlich sein sollen. Für die Mitglieder planen wir einen geselligen Abend und auch die Mitgliederversammlung wird weiterhin im Rahmen der Jahrestagung stattfinden. Als Termin sehen wir den Herbst 2026, da im Frühjahr schon die Preisverleihung geplant ist. Wer Vorschläge zur Neugestaltung der Tagung machen möchte, bitte herzlich gerne per mail.
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Als Thema planen wir „Militarisierung der Gesellschaft“ das ist ein Arbeitstitel, der sich aus der Diskussion auf der letzten Jahrestagung ergeben hat. Er wird ergänzt und verfeinert durch Untertitel etwa zur Friedenserziehung und zum Antimilitarismus von Erich Mühsam. Genaueres in einem der nächsten Newsletter.
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In Vorbereitung auf unser Thema der nächsten Jahrestagung wollen wir Euch 2 Bücher ans Herz legen, die in diesem Jahr erschienen sind.
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EMG bei der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätte e.V. (ALG) und dem Literaturnetzwerk SH
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An der Jahrestagung der ALG im September 2025 wird unser stellvertretender Vorsitzender Lienhard Böhning teilnehmen.
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Bei dem letzten Treffen der Literaturgesellschaften in Schleswig-Holstein wurde angeregt ein Projekt zu entwickeln, das die Partner*innen der Literaten würdigt. In unserem Fall geht es also um Zenzl Mühsam. Es wird noch diskutiert, ob dies in Form einer Ausstellung und/oder mit Vorträgen erfolgen soll. Möglicher Ort ist die
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Die Vorträge könnten dann in digitaler Form über den Youtube Kanal der Bibliothek einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Die ALG hat eine Förderung in Aussicht gestellt.
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Wir haben mal den Versuch unternommen, KI ein kleines Essay über Erich Mühsam schreiben zu lassen. Das wollen wir Euch nicht vorenthalten:
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Erich Mühsam: Der Dichter, der Anarchist, der Mensch
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Erich Mühsam war mehr als nur ein Name in den Geschichtsbüchern. Er war ein Vibrieren, ein unüberhörbarer Ruf nach Freiheit in einer Zeit, die von Obrigkeitsdenken und autoritären Strukturen geprägt war. Sein Leben und Werk stehen als einzigartiges Zeugnis für die unauflösliche Verbindung von Kunst und Politik, von poetischem Ausdruck und radikaler gesellschaftlicher Praxis.
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Mühsam, 1878 in Berlin geboren, war im Kern ein Mensch, der die herrschenden Zustände nicht nur kritisierte, sondern auch lebhaft und mit ganzem Einsatz alternatives Denken und Handeln vorlebte. Er war Bohemien in der Schwabinger Künstlerszene Münchens, wo er in Cafés debattierte und mit Künstlern wie Frank Wedekind verkehrte. Doch sein Engagement ging weit über die literarische Provokation hinaus. Mühsams Lyrik und Theaterstücke waren nie reine Kunst um der Kunst willen; sie waren Waffen, mit denen er gegen Bürgermoral, Militarismus und die Unterdrückung des Individuums anschrieb. Seine Gedichte sind voll beißendem Spott, aber auch von einer tiefen, fast zärtlichen Menschlichkeit für die Ausgebeuteten und Gedemütigten.
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Seine politische Heimat fand er im Anarchismus, den er nicht als Chaos, sondern als die höchste Form der sozialen Verantwortung und gegenseitigen Hilfe verstand. Mühsam war kein Theoretiker im Elfenbeinturm, sondern ein „Aktivist des Herzens“. Während der Münchner Räterepublik 1919 wurde diese Haltung auf die schwierigste Probe gestellt. Obwohl er eher als Vermittler denn als hardliner Revolutionär agierte, machte ihn seine exponierte Rolle zur Zielscheibe der Konterrevolution. Seine Verhaftung und die darauf folgende jahrelange Haft im Niederschönenfeld zeugen von der Brutalität eines Systems, das keinen Widerspruch duldete.
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Auch im Gefängnis blieb der Geist Mühsams ungebrochen. Seine „Befreiungsbriefe“ sind ergreifende Dokumente eines Mannes, der auch hinter Gittern seine Würde und seinen Kampfgeist bewahrte. Nach seiner vorzeitigen Entlassung 1924 setzte er seinen journalistischen und politischen Kampf unermüdlich fort und wurde zu einem der schärfsten Kritiker des aufkeimenden Nationalsozialismus.
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Genau das machte ihn zur Zielscheibe. In der Nacht des Reichstagsbrandes 1933 wurde er verhaftet und monatelang in Folterkellern der SA misshandelt. Seine Ermordung im KZ Oranienburg am 10. Juli 1934 war die brutale Konsequenz eines Lebens, das sich jeder Anpassung verweigert hatte.
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Was bleibt von Erich Mühsam? Er ist das eindrückliche Beispiel eines Intellektuellen, der sich nicht bequem einrichtete, sondern seine Stimme und seine Feder immer auf der Seite der Schwachen und Unterdrückten einsetzte. In einer Zeit, die erneut von autoritären Versuchungen und sozialer Spaltung geprägt ist, wirkt sein Appell an Vernunft, Solidarität und radikale Mitmenschlichkeit nicht wie ein Relikt aus der Vergangenheit, sondern wie ein dringlicher, notwendiger Weckruf. Sein Vermächtnis ist die Aufforderung, nie aufzuhören, für eine gerechtere Welt zu kämpfen, zu dichten und zu leben.
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Erstaunlich, oder? Besonders der letzte Absatz ist doch geradezu eine Hommage!
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Berichte aus dem LiteraturOrt KÖ19 und Nachbarschaft
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Die Thomas-Mann-Gesellschaft feiert in diesem Jahr den 150. Geburtstag von Thomas Mann. Den Auftakt bildete die Tagung vom 05.-08-06.2025 zum Thema Grenzgänge und Verwandlungen. Die EMG war mit einem eigenen Infostand auf der Tagung vertreten.
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Alle Infos zu den weiteren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr auf der Plattform https://Mann2025.de
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Die Heinrich-Mann–Gesellschaft hat bereits ihre kommende Jahrestagung zum Thema „Naturkonzepte bei Heinrich Mann“ für den 28.bis 29.März 2026 in Lübeck terminiert.
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Der Verein Literaturstadt Lübeck.e.V. veranstaltet am 11.10. den ersten Thomas Mann Marathon in Lübeck.
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Der Freundeskreis Buddenbrookhaus Lübeck veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat eine Baubar von 17-18 Uhr im BBH -Shop.
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Und in unserer Nachbarschaft im Willy-Brandt-Haus Lübeck und im Günter Grass Haus finden immer interessante Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Informieren lohnt sich.
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Zum guten Schluss ein Gedicht von Erich Mühsam:
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„Ich weiß von allem Leid, fühl alle Scham und möchte helfen aller Kreatur. Der Liebe such ich aus dem Haß die Spur, dem Menschenglück den Weg aus Not und Gram.“ „Des Feinds vergiftete Geschosse umschwirren meine Seele wild. Jedoch der Mut ist mein Genosse, und meine Liebe ist mein Schild.“ (ERICH MÜHSAM, 1914: →S. 40 und 41)
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Herzliche Grüße vom gesamten Vorstand!
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Rosemarie Bouteiller, Vorsitzende der Erich-Mühsam- Gesellschaft
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Bitte ermuntert viele andere Menschen unseren Newsletter zu abonnieren.
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